«An welches KI-Modell binden wir uns?» ist die falsche Frage. Mit BYOK und Bring-Your-Own-Model binden Sie sich an keines. Dieser Leitfaden erklärt, warum das für Schweizer Unternehmen zählt. Er ist keine Rechtsberatung.
BYOK: Ihre Schlüssel, Ihre Kontrolle
Bring Your Own Key heisst: Sie hinterlegen Ihren eigenen API-Schlüssel eines Modellanbieters, und dieses Modell steht Ihren Agenten und Apps zur Verfügung. Bei osFoundry ist BYOK der Standard für jeden Cloud-Anbieter (OpenAI, Anthropic, Google, Mistral, xAI, Groq und weitere); die Schlüssel werden im Workspace verschlüsselt und nie protokolliert. Die Beziehung — und die Kosten — bleiben zwischen Ihnen und dem Modellanbieter.
Bring-Your-Own-Model: die Modellwahl als Architektur-Entscheidung
Statt an das Modell eines einzelnen Anbieters gebunden zu sein, wählen Sie das Modell nach Datensensibilität:
- Cloud-API für unkritische Aufgaben,
- selbst gehostetes Open-Weight-Modell in der eigenen Cloud,
- lokales Modell für die sensibelsten Fälle (die Daten verlassen das Gerät nie).
Als sovereign Modell-Schicht eignet sich das offene Schweizer LLM Apertus (EPFL, ETH Zürich, CSCS), das mit offenen Gewichten verfügbar ist (ETH Zürich) — eine natürliche Wahl für einen «Daten bleiben in der Schweiz»-Stack.
Warum das den Lock-in bricht
Weil Modelle und Schlüssel beim Unternehmen bleiben und austauschbar sind. Wird ein Modell teurer oder ungeeignet, wechseln Sie, ohne die ganze Plattform zu ersetzen — mehr dazu unter Vendor Lock-in bei KI vermeiden. Und weil Sie wählen, wo das Modell läuft, behalten Sie die Datenhoheit.
Wie dgm hilft
dgm richtet Modellwahl, Schlüssel und Hosting nach Ihrer Datensensibilität ein — Cloud, Self-Hosting oder lokal — auf Basis von osFoundry. Kontaktieren Sie dgm für eine Standortbestimmung.