KI-Anbieter machen den Einstieg leicht — und den Ausstieg manchmal teuer. Dieser Leitfaden zeigt, wie Schweizer Unternehmen Lock-in vermeiden. Er ist keine Rechtsberatung.

Wie Lock-in entsteht

Lock-in entsteht, wenn Modelle, Daten, Prompts und Workflows so an einen einzigen Anbieter gebunden sind, dass ein Wechsel aufwendig wird. Steigt der Preis, ändert der Anbieter seine Bedingungen oder passt das Modell nicht mehr, fehlt der Spielraum. Lock-in ist damit nicht nur ein Kosten-, sondern auch ein Souveränitäts- und Verhandlungsmacht-Thema.

Die vier Gegenmittel

  1. BYOK — eigene Modell-Schlüssel statt Anbietermodell; die Beziehung zum Modellanbieter bleibt Ihre.
  2. Austauschbare Modelle — Bring-Your-Own-Model: das Modell nach Bedarf wechseln, ohne die Plattform zu ersetzen.
  3. Datenportabilität — Daten und Konfigurationen ohne Hürden exportieren.
  4. Self-Hosting-Option — die Plattform notfalls in der eigenen Cloud betreiben.

Offene Modelle mit veröffentlichten Gewichten — wie das Schweizer Apertus (EPFL, ETH Zürich, CSCS) (ETH Zürich) — reduzieren die Abhängigkeit zusätzlich, weil sie mitnehmbar sind.

Plattformneutral bauen

Eine Plattform wie osFoundry ist auf BYOK, austauschbare Modelle und Self-Hosting ausgelegt — die Wechselkosten bleiben niedrig, Modelle und Daten beim Unternehmen.

Wie dgm hilft

dgm baut plattformneutrale Architekturen, die Lock-in vermeiden und die Datenhoheit wahren. Kontaktieren Sie dgm für eine Standortbestimmung.