Recruiting ist ein verlockendes KI-Feld — und ein besonders sensibles. Es geht um Bewerberdaten und um das Risiko der Diskriminierung. Dieser Beitrag zeigt, wie man KI verantwortbar einsetzt. Er ist keine Rechtsberatung.

Zwei Risiken zuerst

  1. Datenschutz — Bewerberdaten sind Personendaten; Art. 328b OR begrenzt die Bearbeitung auf das für die Eignung Nötige, und das revDSG regelt automatisierte Einzelentscheide.
  2. Diskriminierung (Bias) — Auswahlmodelle können Verzerrungen reproduzieren. Intransparente Black-Box-Scores für Absagen sind heikel.

Die Auswahlentscheidung bleibt beim Menschen.

Wofür KI im Recruiting taugt

Für Entlastung, nicht für die finale Auswahl:

  • Entwürfe von Stellenanzeigen,
  • Vorsortierung und Strukturierung eingehender Unterlagen,
  • Terminkoordination und Standardkommunikation.

Bias bewusst kontrollieren

Keine intransparenten Scores für Absagen, Prüfung der Modelle auf Verzerrungen, Dokumentation der Kriterien und menschliche Letztentscheidung. Erklärbarkeit und Nachvollziehbarkeit sind zentral — das deckt sich mit der allgemeinen KI-Governance.

Wie dgm hilft

dgm baut Recruiting-Anwendungen auf osFoundry mit menschlicher Kontrolle, Bias-Bewusstsein und Datenhaltung in der Schweiz. Die rechtliche Würdigung und die Auswahlentscheidung bleiben beim Unternehmen. Kontaktieren Sie dgm für eine Standortbestimmung.