Treuhandunternehmen verarbeiten die sensibelsten Daten ihrer Mandanten — und stehen zugleich unter Effizienzdruck. KI kann repetitive Arbeit beschleunigen, verlangt aber Vertraulichkeit by Design. Dieser Beitrag zeigt, wie. Er ist keine Rechts- oder Steuerberatung.

Standards und Vertraulichkeit

EXPERTsuisse setzt Berufsstandards und einen Ethikkodex auf Basis des IESBA-Codes; Mitglieder absolvieren 120 Stunden Weiterbildung pro rollende zwei Jahre. Treuhandfirmen arbeiten unter dem Obligationenrecht, häufig mit Swiss GAAP FER als Rechnungslegungs-Rahmenwerk (EXPERTsuisse, IFAC).

Treuhänder halten das vollständige Finanzbild ihrer Mandanten — Buchhaltung, Lohn, Steuern, Bankdaten — unter starken vertraglichen und beruflichen Vertraulichkeitspflichten. Datenabfluss an eine extern kontrollierte KI ist daher ein Vertraulichkeits- und Reputationsrisiko; Swiss Hosting oder Self-Hosting mit eigenen Schlüsseln ist die konservative Haltung (Core Partner). Den Hintergrund liefert Datensouveränität.

Typische Anwendungsfälle

Möglich und branchentypisch, jeweils mit menschlicher Prüfung:

  1. Belegerfassung — Erfassung, Klassifizierung und Kontierung von Rechnungen und Quittungen.
  2. Steuererklärungs-Unterstützung — Datenzusammenstellung, Entwurf und Konsistenzprüfung.
  3. Dokumentenhandling — Sortieren, Zusammenfassen und Extrahieren aus Mandantenunterlagen.
  4. Abschlusserstellung — Entwürfe und Abweichungs-/Anomalieanalyse.
  5. Lohn- und Fristenmanagement sowie Mandanten-Anfragen.

Wie dgm hilft

dgm baut diese Anwendungen auf osFoundry mit Datenhaltung in der Schweiz oder im Self-Hosting, sodass sensible Mandantendaten geschützt bleiben. dgm liefert Architektur und Kontrollen; die fachliche Verantwortung bleibt beim Treuhänder. Kontaktieren Sie dgm für eine Standortbestimmung.