Innosuisse ist der wichtigste Förderhebel für KI-Innovation in der Schweiz — aber er funktioniert anders, als viele denken. Dieser Beitrag erklärt, wie KMU ihn richtig nutzen. Er ist keine Rechtsberatung.
Wie ein Innovationsprojekt funktioniert
Innosuisse co-finanziert Innovationsprojekte, die ein Unternehmen (Umsetzungspartner) gemeinsam mit einer Schweizer Forschungsinstitution (Forschungspartner) durchführt (Innosuisse). Die Mechanik:
- Das Unternehmen trägt 40–60 % der Gesamtprojektkosten,
- leistet einen Barbeitrag von mindestens 5 % an die Kosten des Forschungspartners,
- Innosuisse finanziert die restlichen Kosten des Forschungspartners.
Wichtig: Das Unternehmen erhält keinen direkten Barzuschuss — gefördert werden die F&E-Kosten des Forschungspartners (z. B. Löhne im Labor einer ETH/EPFL/Fachhochschule).
Wer Forschungspartner sein kann
Schweizer Hochschul-Forschungszentren, nicht-kommerzielle Forschungszentren, Politik-Forschungs institutionen und Bundesforschungsanstalten. Unternehmen und Partner müssen unabhängig voneinander sein.
Kostenloses Mentoring zum Einstieg
Innovationsmentoring von Innosuisse ist für Schweizer Organisationen mit <250 FTE kostenlos — Mentoren helfen, die Idee zu strukturieren, den richtigen Forschungspartner zu finden und die Eingabe einzureichen (Innosuisse). Für den ersten Schritt eignet sich der Innovationsscheck.
Was osFoundry anders macht
osFoundry ist anbieterneutral: BYOK, freie Modellwahl, nutzungsbasierte Abrechnung und Self-Hosting/lokal für Datensouveränität in der Schweiz. dgm ist ein unabhängiger Integrationspartner und setzt osFoundry um.
Wie dgm hilft
dgm setzt die KI-Umsetzung um; für die Innosuisse-Förderung verweist dgm an die offiziellen Stellen und das kostenlose Mentoring. Den breiteren Überblick gibt der KI-Förderungs-Leitfaden. Kontaktieren Sie dgm für eine Standortbestimmung.