«Gibt es Geld vom Staat für KI?» Die ehrliche Antwort ist differenziert. Dieser Leitfaden zeigt die echten Hebel für Schweizer KMU — und räumt mit einem Mythos auf. Er ist keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Der Mythos zuerst

Es gibt in der Schweiz keine allgemeine Subvention, die einfach ein fertiges KI-Tool oder eine SaaS-Lizenz bezahlt. Die Bundesförderung ist um F&E-/Innovationsprojekte mit einem Forschungspartner, Coaching und (kantonale) Steuererleichterung herum gebaut (Innosuisse). Die direkte Frage beantwortet Gibt es Subventionen, um KI-Tools zu kaufen?.

Die echten Hebel

  1. Innosuisse — co-finanzierte Innovationsprojekte (Unternehmen trägt 40–60 % + ≥5 % bar; Innosuisse finanziert den Forschungspartner) plus der Innovationsscheck (CHF 15’000).
  2. Kantonale F&E-Steuerabzüge — Zusatzabzug bis 50 % + Patentbox bis 90 %, kombiniert max. 70 % des Reingewinns (kantonal, kein Bundeskredit).
  3. Horizon Europe / EIC Accelerator — seit der Wiederassoziierung (rückwirkend ab 1. Januar 2025) wieder zugänglich.
  4. Coaching & Mentoring — Innosuisse-Mentoring kostenlos, Coaching-Gutscheine CHF 10k–75k (als Coaching-Wert, nicht Bargeld).
  5. Kantonale Programme — siehe kantonale Innovationsförderung im Vergleich.

Was das für Ihr KI-Vorhaben heisst

Wer KI baut (eigenes Produkt, Forschung), findet über Innosuisse/Horizon echte Hebel. Wer KI nur einsetzen will, findet keinen «KI-Scheck» — hier zählt die effiziente Umsetzung. Welche Hebel konkret passen, zeigt KI-Projekte finanzieren.

Wie dgm hilft

dgm setzt KI pragmatisch und compliance-konform um — auf osFoundry, mit Datenhaltung in der Schweiz. Für Förderfragen verweist dgm an die offiziellen Stellen (Innosuisse, kantonale Standortförderung). Kontaktieren Sie dgm für eine Standortbestimmung.