Wie führt man KI ein, ohne sich zu verzetteln? Mit einem klaren Vorgehen statt mit Technologie- Begeisterung. Diese Anleitung zeigt die Schritte für Schweizer Unternehmen. Sie ist keine Rechtsberatung.
Schritt 1 — Den ersten Anwendungsfall wählen
Beginnen Sie beim Problem, nicht beim Werkzeug. Ein guter erster Anwendungsfall ist messbar, wiederkehrend und berührt keine besonders sensiblen Entscheide — etwa Dokumenten-Triage, interne Recherche oder Belegerfassung. Eine Bestandsaufnahme der Tool-Landschaft hilft, den grössten Hebel zu finden.
Schritt 2 — Daten klassifizieren und Datenhaltung wählen
Vor dem ersten Prompt: Welche Daten dürfen in welches System? Daraus folgt die Datenhaltung — Schweiz, Self-Hosting oder lokal. Wer Bank- oder Berufsgeheimnis trägt, prüft hier besonders genau.
Schritt 3 — revDSG und Governance einbauen
Das revDSG verlangt Informationspflichten und bei hohem Risiko eine Datenschutz-Folgenabschätzung. Eine schlanke KI-Governance und menschliche Kontrolle bei sensiblen Entscheiden gehören von Beginn an dazu.
Schritt 4 — Pilot mit messbaren Zielen
Ein Pilot validiert Nutzen und Risiken im Kleinen. Definieren Sie vorab Erfolgskriterien — Zeit- ersparnis, Qualität, Fehlerquote. Erst nach erfolgreichem Pilot wird breit ausgerollt.
Schritt 5 — Skalieren und betreiben
Nach der Validierung folgen Rollout, Schulung und laufender Betrieb. Eine nutzungsbasierte Plattform wie osFoundry (keine Gebühren pro Nutzer) erleichtert das schrittweise Skalieren, ohne dass Lizenzkosten explodieren.
Wie dgm hilft
dgm begleitet alle fünf Schritte — Standortbestimmung, Anwendungsfall, Datenhaltung, Pilot und Betrieb — auf Basis von osFoundry und mit Datenhaltung in der Schweiz. Kontaktieren Sie dgm für eine Standortbestimmung.