Die MEM-Industrie — Maschinen, Elektro, Metall — ist das industrielle Rückgrat der Schweiz und ein grosser Exporteur. KI verspricht hier handfeste Effizienz, berührt aber sensibles Prozess-Know-how. Dieser Beitrag ordnet den Stand. Er ist keine Rechtsberatung.

Der Sektor

Swissmem vertritt die Schweizer Tech-Industrien: über 1’400 Mitgliedsunternehmen, rund 85 % KMU, etwa 329’000 Beschäftigte und CHF 87,4 Mrd. Umsatz (2024) — rund ein Drittel der gesamten Schweizer Warenexporte (Swissmem).

Eine ETH-Zürich-Studie für Swissmem (2024) zeigt eine noch frühe, konzentrierte KI-Adoption. Führende Bereiche: Predictive Maintenance, Maschinenoptimierung, Produktentwicklung und Prozessüberwachung; bislang hat nur ein kleiner Teil der Unternehmen Lösungen skaliert (Swissmem/ETH-Studie). (Genaue Prozentzahlen vor Veröffentlichung gegen die Studien-PDF prüfen.)

Warum Datenhaltung zählt

Prozess-Know-how, Maschinenparameter und Konstruktionen sind wettbewerbssensibel. Da der Sektor stark exportorientiert ist (~58 % der Exporte in die EU), gelten für technische Daten teils Exportkontroll- und Dual-Use-Anforderungen — solche Daten hält man am besten on-prem oder im Self-Hosting (siehe KI-Hosting in der Schweiz).

Typische Anwendungsfälle

  1. Predictive Maintenance — Anomalieerkennung auf Sensor-/Maschinentelemetrie, um Ausfälle vorherzusehen.
  2. Maschinen-/Prozessoptimierung — Parameter-Tuning, Qualitäts- und Ausbeuteverbesserung.
  3. Technische Dokumentation — Erstellung und Pflege mehrsprachiger Handbücher, Spezifikationen und Bedienungsanleitungen.
  4. Produktentwicklung — Design-Assistenz, Anforderungsanalyse, Simulationsunterstützung.
  5. Prozessüberwachung — Echtzeit-Qualitätsinspektion an der Linie.

Wie dgm hilft

dgm baut diese Anwendungen auf osFoundry, wobei exportkontroll- und wettbewerbssensible technische Daten on-prem oder im Self-Hosting bleiben. dgm liefert Architektur und Kontrollen; die Compliance-Verantwortung bleibt beim Unternehmen. Kontaktieren Sie dgm für eine Standortbestimmung.