«KI-Agent» ist 2026 ein Schlagwort — aber was steckt dahinter, und was heisst das für Ihr Unternehmen? Dieser Leitfaden erklärt es ohne Fachjargon. Er ist keine Rechtsberatung.
Was ein KI-Agent ist
Ein Chatbot antwortet auf eine Eingabe mit Text. Ein KI-Agent verfolgt ein Ziel über mehrere Schritte, nutzt dabei Werkzeuge (Suche, Datenbanken, interne Apps) und führt Aufgaben selbstständig aus — etwa: ein Dokument abrufen, zusammenfassen, in ein System eintragen und eine Antwort entwerfen. Der Unterschied ist Handlungsfähigkeit, nicht nur Sprachfähigkeit.
Wo Agenten Nutzen stiften
Der Hebel liegt bei wiederkehrenden, mehrstufigen Aufgaben:
- Dokumentenverarbeitung — extrahieren, klassifizieren, zusammenfassen.
- Recherche — Informationen suchen und verdichten.
- Datenzusammenführung — Informationen über mehrere Systeme zusammentragen.
- Triage — Anfragen vorsortieren und vorbereiten.
Branchenspezifische Beispiele finden Sie etwa unter KI für Treuhand- und Buchhaltungsunternehmen oder KI für Anwaltskanzleien.
Der Mensch bleibt in der Schleife
Bei Entscheiden mit rechtlicher oder finanzieller Tragweite gilt: Agenten schlagen vor, der Mensch verantwortet. Das deckt sich mit der Erwartung der FINMA an Erklärbarkeit und Kontrolle (FINMA) und mit den Vorgaben des revDSG zu automatisierten Entscheiden.
Sicher starten
- Werkzeug-Berechtigungen klar begrenzen (Prinzip der minimalen Rechte).
- Jede Aktion protokollieren.
- Menschliche Freigabe bei kritischen Schritten.
- Datenhaltung in der Schweiz oder im Self-Hosting für sensible Daten.
Klein und kontrolliert beginnen schlägt den ungebremsten Alles-Agenten.
Wie dgm hilft
dgm wählt mit Ihnen den ersten Anwendungsfall, baut den Agenten mit osFoundry und richtet Berechtigungen, Protokollierung und Datenhaltung sicher ein. Kontaktieren Sie dgm für eine Standortbestimmung.