«On-Premise oder Cloud?» ist bei KI selten ein Entweder-oder. Diese Entscheidungshilfe zeigt, wie Schweizer Unternehmen die richtige Mischung finden. Sie ist keine Rechtsberatung.

Die vier Optionen im Vergleich

OptionStärkePreis dafür
Cloud-KI (Schweizer oder internationaler Anbieter)schnell, skalierbar, wenig BetriebDaten erreichen den Anbieter; bei US-Anbietern CLOUD-Act-Exposition
On-Premisevolle Kontrolle im eigenen Rechenzentrumeigene Infrastruktur und Betrieb
Self-Hosting (eigene Cloud + KMS)volle Kontrolle, skalierbarBetrieb in der eigenen Cloud-Umgebung
Lokale Inferenz (on-device)Daten verlassen das Gerät niebegrenzt durch Hardware/Modellgrösse

Die entscheidende Frage: Datensensibilität

Nicht «was ist modern», sondern «welche Daten verarbeite ich». Unkritische Marketing-Workloads vertragen eine Cloud; Kundendossiers unter Bankgeheimnis oder Mandatsdaten unter Berufsgeheimnis verlangen mehr. Wichtig: Eine Schweizer Region eines US-Anbieters schützt nicht vor dem CLOUD Act — das ist Residenz, nicht Souveränität.

Meist ist die Antwort ein Gradient

Die wirtschaftlichste Lösung kombiniert: unkritische Workloads in einer (Schweizer) Cloud, sensible Daten on-prem, self-hosted oder lokal. Eine Plattform wie osFoundry deckt alle Stufen ab — Cloud-BYOK, BYO-Cloud-Self-Hosting und lokale Inferenz —, sodass die Wahl pro Anwendungsfall fällt, nicht ein für alle Mal. Welche Hosting-Form was bietet, zeigt KI-Hosting in der Schweiz.

Wie dgm hilft

dgm beurteilt die Datensensibilität pro Anwendungsfall und setzt die passende Mischung um — ohne Vendor-Lock-in. Kontaktieren Sie dgm für eine Standortbestimmung.